Stellungnahme der tmp GmbH automation & engineering vom 20.06.2016

Fortschreitende Automatisierung, das Zusammenwachsen der industriellen Produktion mit der Informationstechnologie und damit verbunden die Mensch-Maschine-Interaktion sind die wesentlichste industrielle Herausforderung der nahen Zukunft. Unter dem Motto „Integrated Industry – Discover Solutions“ wurde das auf der diesjährigen Hannover Messe mehr als deutlich:
Sie boomte mit Industrie 4.0.
 
Nach Überzeugung der Bundesregierung hat die deutsche Industrie die Chance, diese vierte industrielle Revolution maßgeblich zu gestalten. Schon heute besteht ein erheblicher Teil der Wertschöpfung im Maschinen- und Anlagenbau sowie bei der Automation von Produktionsmaschinen in der Entwicklung geeigneter Software. Deren Komplexität wird weiter zunehmen und damit ebenso deren Bedeutung. Solche Softwaresysteme der Zukunft müssen ökonomisch tragfähig produziert werden können, vor allem aber sollen sie leistungsfähig sein, zuverlässig und beherrschbar.
 
Allerhöchsten Stellenwert wird bei allen Maßnahmen die IT-Sicherheit einnehmen. Und – das halten wir von tmp darüber hinaus für unabdingbar – die Software muss Wartbarkeit (Maintainabilty) und Verfügbarkeit der Maschinen, Anlagen und Prozesse in hohem Maße unterstützen.
 
Als erfahrener Dienstleister und Spezialist in der Automationstechnik ist tmp für konzeptionelle und ausführende Aufgaben im Bereich Industrie 4.0 prädestiniert. Für ein Unternehmen aus dem Automotive-Sektor haben wir jüngst sieben Einzelmaschinen via Ethernet über einen Leitrechner vernetzt. Alle Produktionssollwerte und Prozessdaten werden in einer Datenbank gespeichert und die Daten für die Produktionsleitung und die Instandhaltung bereitgestellt. Der Zugriff auf die Daten ist ausschließlich autorisierten Usern möglich und wird von der IT-Sicherheit des Kunden geregelt und kontrolliert.
 
Zuvor hatte tmp bereits eine Reihe ähnlich gelagerter Aufträge realisiert. Die zentrale Leistung von tmp ist dabei die Anbindung der Speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS), beispielsweise von Siemens oder Beckhoff, an den Leitrechner mit Datenbank und/oder Manufacturing Executive System (MES). Das lässt sich übrigens auch bei manchen älteren SPS einrichten. Ziel ist, dass der Nutzer einen umfassenden Überblick darüber erhält, wann und auf welcher Maschine das jeweilige Produkt gefertigt wurde und welcher Arbeitsschritt aktuell ansteht. Zuzuführende Rohmaterialien und Komponenten werden chargenweise verwaltet. Die Produktionsfreigabe kann automatisiert beim Enterprise Resource Planning System (ERP) abgefragt werden. Alle Daten können für autorisiertes Personal aufbereitet und zur Verfügung gestellt werden.
 
Die horizontale und vertikale Integration bis hin zur Smart Factory erlauben der Industrie Kostensenkung und zugleich Wachstum in bislang noch nicht oder in dieser Form noch nicht existente Märkte. Sie entscheiden somit über die Wettbewerbsfähigkeit in einer Zukunft, die eher in einem Zeitraum von etwa fünf als von 15 Jahren liegt. tmp leistet dabei wertvolle Unterstützung.
 
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